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CP/M-Forum » Computer » Alphatronic P2 - Spannungsversorgung usw. » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
20.04.2009, 16:56 Uhr
AlexB



Hallo Forumsgemeinde!

Habe schon länger mitgelesen nun melde ich mich mal Hilfesuchend an Euch.
Versuche gerade einen Triumph Alphatronic P2 wiederzuerwecken.
Habe jedoch keine Unterlagen dazu.

Einen Beitrag habe ich auch im 8-bit-Nirvana bezüglich des Themas geschrieben (falls sich jemand wundert; hoffentlich nimmt mir das keiner Übel).

Habe vor kurzem einen Triumph-Adler Alphatronic P2 bekommen (leider ohne Disketten oder Doukumentation; Drucker kommen evtl. noch).
Einschalten: Lüfter läuft und LED auf der Tastatur (Reset-Taste?) leuchtet - nach einigen Sekunden flimmert der Bildschirm kurz (nicht der Originale, einfacher Monitor mit BAS-Eingang); Eingeben von b1 oder b0 bringt keine Reaktion hervor - Diskettenlaufwerke geben keine Reaktion von sich, ebenso auf dem Monitor.

Spannungen nachgemessen (am Floppy-Versorgungsstecker - bitte korrigieren aber Belegung ist offensichtlich +5V GND GND +12V; oder ist eine meiner Massen doch eine andere Spannung? oder +24V statt +12V und für ICs getrennte Spannung?) und +12V fehlen, also auf 0V.

Ein 10uF 16V Tantal-Elko am Floppy-Controller hatte einen Kurzen; also getauscht und auf ein Neues. Diesmal kurzer Ausschlag am Spannungsmesser und wieder auf Null.
Jetzt neuer (vorher noch nicht vorhanden) Kurzschluss auf der Speicher-Platine; wohl wieder einer der Tantal-Elkos.
Ich würde erstmal die beiden Tantal-Elkos auf den Netzteil-Platinen gegen normale Alu-Elektrolytkondensatoren tauschen und die +5V mit 5 Ohm sowie die +12V mit 27 Ohm belasten und bei ausgesteckten Karten/Floppies die Spannungen nachmessen. Übersehe ich etwas? Bitte um Hinweise!

Weiterhin ist mir nicht ganz klar welche Spannungen der Trafo liefern muss.
Soweit ich das erkennen kann liefert dieser drei Spannungen:
-eine Spannung >12V aus der auf der Huckepack-Platine +5V und auf der separat einsteckbaren Platine +12V per Schaltregler (Step-Down) erzeugt werden (Ist das so richtig oder ist das genau umgekehrt???)
-eine Spannung die auf derselben Platine mit 7912 auf -12V geregelt wird
(wird diese Spannung den Floppies zugeführt? - wird diese überhaupt genutzt?)
-eine Wechselspannung die der separat einsteckbaren Platine zugeführt wird und mit 0,1A abgesichert ist (wozu dient diese?)

Wird an der Floppy nicht vielleicht +24V statt +12V verlangt - dann würde ein Kurzer zwischen +12V der ICs an den Platinen und +24V der Floppies vorliegen???

Kann jemand weiterhelfen?
Bin für jeden Tipp dankbar!

Gruss
Alexander
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001
12.05.2009, 21:32 Uhr
timetube

Avatar von timetube


Zitat:
AlexB postete
Hallo Forumsgemeinde!


Wird an der Floppy nicht vielleicht +24V statt +12V verlangt - dann würde ein Kurzer zwischen +12V der ICs an den Platinen und +24V der Floppies vorliegen???

Kann jemand weiterhelfen?
Bin für jeden Tipp dankbar!

Gruss
Alexander

Hi,

ich habe in den 80gern mal den Service für TA gemacht. Unter Anderem auch für die P2,3.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass die Teile bei Anschluss eines falschen Monitors, Color oder BT, binnen Millisecunden i.A. wahren. (Stecker kompatible) Mit der Floppy meine ich mich an +12 GND -12 zu erinnern . Der Floppy Controler
war auch so eine sehr empfindliche Sache ...

j.
--
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Ein Stein.
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002
28.05.2009, 22:53 Uhr
AlexB



Hallo timetube,

danke für die Hinweise - Erfahrungen sind für mich Gold wert.
Schaue selten rein darum erst die Antwort.

Auf jeden Fall bin ich noch nicht wirklich weitergekommen mit der Fehlersuche.

Hast Du evtl. Schaltpläne oder Serviceunterlagen?
Das wäre natürlich das Beste.

Habe zum testen einen älteren S/W-Monitor mit BAS-Eingang benutzt.
Liegt es vielleicht an einem höheren Innenwiderstand den der Signaleingang des P2-Monitors bietet?

Als Floppy sind welche von BASF verbaut, ich meine 6106.

Spannungsversorgungsstecker der Floppy scheint die +5V auch wirklich zu führen.

Habe inzwischen auch die Spannungen (+12V +5V) ohne angeschlossene Komponenten aber mit Lastwiderständen nachgemessen.
Dabei sind die 12V auch vorhanden. Ich vermute, dass das Netzteil evtl.
zeitweise zu hohe Spannung führt und dabei die Tantalelkos durchschlagen
(wodurch die Hardware die vorigen Einschaltaktionen hoffentlich überlebt hat).

5,45V an 5,6 Ohm 12,85V an 10 Ohm dabei 41,8V Sekundär nach Trafo
5,49V an 10 Ohm 13,04V an 27 Ohm dabei 42,3V Sekundär nach Trafo

Im Betrieb (+12V=0 und Karten/Floppies angeschlossen) liegen die +5V bei etwa 5,1V.

Vor allem erscheinen mir die +12V zu hoch und zu schlecht ausgeregelt oder ist das bei den Rechnern normal?

Werde in den nächsten Wochen funktionstüchtige Platinen erhalten und mich daran setzen - jedoch kann ich auch da nur nachmessen und die Sollwerte nur mutmaßen.

Anregungen oder Tipps immer willkommen.

dankbarer Gruss
Alex
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003
11.01.2010, 13:45 Uhr
mister-freeze



Hallo Alex,

ist zwar schon ein bisschen älter das Thema...
habe bei meinen TA P2+P3 ähnliche Erfahrungen gemacht.

Bei einem TA sin dwährend des normalen Betriebes 2 Tantal-Elkos abgeraucht. Das lustige dabei: Die Kiste stand im Nebel, ist aber immer noch weitergelaufen.
Hatte aber auch schon einen Schluss auf der 5V-Leitung... habe einfach das Netzteil abgeschlossen, dann Durchgang von der 5V Leitung gegen GND gemessen und eine Karte nach der anderen einesteckt und ein Laufwerk nach dem anderen eingesteckt. Als ich die Karte mit dem kaputten Elko (Ja auch hier wieder ein Tantal-Elko) eingesteckt habe, hats dann gepiepst.

Floppies brauchen jew GND, +12V und +5V.
5V f. Logik und 12V f Motor und evtl Stepper.

Ich glaube daß die Elkos einfach durch das Alter den Geist aufgeben...Kaputte Tantalos sind sehr oft Fehlerursache, auch bei volkommen intakten Netzgeräten. Gerade bei den TA-Geräten.

Korrigiert mich wenn ich da falsch liege, aber die im Leerlauf gemessenen 13Vsind wahrscheinlich nicht die Ursache für das Kondensatorsterben, zumal die Kondensatoren meist weit über den Wert ausgelegt sind (min.16V)
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004
11.01.2010, 22:43 Uhr
timetube

Avatar von timetube


Zitat:
mister-freeze postete
Hallo Alex,

ist zwar schon ein bisschen älter das Thema...
habe bei meinen TA P2+P3 ähnliche Erfahrungen gemacht.

Bei einem TA sin dwährend des normalen Betriebes 2 Tantal-Elkos abgeraucht. Das lustige dabei: Die Kiste stand im Nebel, ist aber immer noch weitergelaufen.
(min.16V)

Habe in den 80gern mal bei Kiessling in Hamburg geschafft. Die hatten 'ne Menge P1, P2 ... 3 ... und so weiter im Service. Ein Problem waren die Monitore, die in Bruchteilen von Sekunden kaputt waren, wenn sie nicht an die richtige, passende Vidiokarte angeschlossen wurden. Natürlich hatten die alle das selbe Anschlußkabel, so dass das sehr oft passierte Ein weiteres Problem sind die Floppydisk Kontrolleure gewesen, die auch andauernd kaputt waren, wenn man sie anfasste.

Leider habe ich keine Unterlagen mehr. Aber noch das Wissen wie man die Reproduktionsrate der Systemdisketten ins unermessliche steigern konnte

j.
--
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005
20.02.2010, 15:39 Uhr
AlexB



Hallo mister-freeze und timetube,

danke für die Antworten!
Freue mich sehr noch was dazu zu hören!

Der Rechner lief nach Austausch von fast allen Tantal-Elkos ( bis auf die der Floppies ) wieder, waren ja nicht allzu viele.

Marko Oette hat mir dabei sehr geholfen.
Auf seiner Seite findet man auch Images der BASIC und CP/M-Systemdisketten.

Die -12V werden übrigens auf der Speicherplatine auf -5V runtergeregelt (für die RAMs).

Interessant wäre es jetzt einen Assembler für den P2 zu bekommen - denn dessen RAM fängt glaube ich erst bei 4000h an.

mister-freeze, hast Du evtl. noch weitere Software?

Wobei das momentan sowieso wieder ruht.

Gruss
Alex
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006
22.02.2010, 22:19 Uhr
oldster




Zitat:
AlexB postete
Hallo mister-freeze und timetube,

danke für die Antworten!
Freue mich sehr noch was dazu zu hören!

Der Rechner lief nach Austausch von fast allen Tantal-Elkos ( bis auf die der Floppies ) wieder, waren ja nicht allzu viele.

Marko Oette hat mir dabei sehr geholfen.
Auf seiner Seite findet man auch Images der BASIC und CP/M-Systemdisketten.

Die -12V werden übrigens auf der Speicherplatine auf -5V runtergeregelt (für die RAMs).

Interessant wäre es jetzt einen Assembler für den P2 zu bekommen - denn dessen RAM fängt glaube ich erst bei 4000h an.

mister-freeze, hast Du evtl. noch weitere Software?

Wobei das momentan sowieso wieder ruht.

Gruss
Alex

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007
22.02.2010, 22:30 Uhr
oldster



Hallo AlexB,
da die Alphatrics meine Lieblinge waren bzw sind, habe ich einige Unterlagen in meinem Archiv. Wenn noch interessiert melde dich.

In den vorausgegangenen Beiträgen habe ich einiges gelesen was meiner Meinung nicht richtig ist.
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008
01.03.2010, 22:39 Uhr
AlexB



Guten Abend oldster,

natürlich hätte ich Interesse.

Was gab es zu den Rechnern an Literatur? Kenne nur das Handbuch bzw. Teile davon die es von Marko Oette als pdf-Datei gibt.
Hast Du Schaltpläne?

Auch Software wäre nicht verkehrt.

Freue mich auf Deine Antwort - oder persönliche Nachricht.

Gruss
Alex
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009
02.08.2011, 13:39 Uhr
FrankW



Hallo zusammen !

Ich bin auch dabei meinen altewn Alphatronic P2 wieder zum leben zu erwecken.
Beim einschalten hat sich sofort gezeigt, dass die Tantalelko's erneutert werden müssen :-) Das werde ich mal in Angriff nehemen.

Ich habe gelesen


Zitat:
AlexB postete
Marko Oette hat mir dabei sehr geholfen.
Auf seiner Seite findet man auch Images der BASIC und CP/M-Systemdisketten.

Könnt Ihr mir vielleicht noch ein paar genauere Info's dazu geben. Ich bin auf der Suche nach CP/M Systemdiketten für den P2
... auf seiner Seite findet man ..... - aber wie findet man seine Seite ?

Danke
Frank
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010
05.08.2011, 22:38 Uhr
AlexB



Guten Abend Frank,

also die Download-Seite ist wohl nicht mehr online.
Das was ich noch habe kann ich Dir per e-Mail zusenden.
Schreibe mir dazu eine PM mit Deiner e-Mail-Adresse.
Eine Liste mit sämtlichen in meinem P2 verbauten Tantalkondensatoren
müsste ich noch irgendwo liegen haben. Jedoch kann es Unterschiede
zwischen den Geräten geben.
Ich empfehle auf jeden Fall alle Tantals zu tauschen da diese
ansonsten wohl nacheinander aufgeben.
Einzig die Kondensatoren in den Floppies habe ich belassen.

Eine kurze Anleitung zum Starten:
http://www.homecomputermuseum.de/doku/man55_de.htm

Im folgenden interessant sind auch die hier hinterlegten Notizen
zum Nachfolger P3 (hat im Gegensatz zum P2 durchgehend RAM):
http://z80cpu.eu/mirrors/oldcomputers.dyndns.org/rechner/ta/info.html

Gruss
Alex
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011
13.08.2011, 14:18 Uhr
timetube

Avatar von timetube


Zitat:
oldster postete
In den vorausgegangenen Beiträgen habe ich einiges gelesen was meiner Meinung nicht richtig ist.

Hallo Text,

könnten wir da nicht alle was dazu lernen, wenn Du Deine Meinung und/oder Wissen hier zum Besten geben würdest?

Ich meine Fehler machen wir alle mal und wenn Du sie berichtigen könntest, wir also etwas lernen könnten von Dir dabei, dann wäre das doch was.

j.
--
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012
16.08.2011, 22:32 Uhr
oldster



Hallo Timetube,
ich kann mich nur wundern. Wenn es stimmt das du einmal Service an den Alphatronics gemacht hast, sollten wir doch von dir was lernen, oder.

Ich weiß das einige Jahre seitdem vergangen sind. Aber es giebt Dinge die vergist man doch nicht.

Sorry aber das musste ich mal loswerden.

So nun zu deiner Aussage, das Monitore sterben beim Anschluß ist nicht richtig. Jeder Monitor mit BAS Anschluß überlebt es. Damalige Fernsehnorm vorausgestzt.
Floppy Controller war etwas empfindlich, es war aber selten der Controller sondern die BASF Laufwerke. Deshalb sollte man den Monitor nicht rechts neben den Computer austellen.
Tantals sind eine gute Sache, aber leider etwas empfindlich. Also im Zweifelsfall immer austauschen.

zum Schluß noch ein Tipp: Wenn ihr von der P2 schreibt dann bitte etwas genauer. z.B. welche Gehäusefarbe, Laufwerk einfach oder Doppelkopf, Speicher Größe 48 oder 64kb (eine ode zwei Speicherkarten), SD oder DD

Olster
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013
18.08.2011, 20:58 Uhr
timetube

Avatar von timetube


Zitat:
oldster postete
Hallo Timetube,
ich kann mich nur wundern. Wenn es stimmt das du einmal Service an den Alphatronics gemacht hast, sollten wir doch von dir was lernen, oder.

Ich weiß das einige Jahre seitdem vergangen sind. Aber es giebt Dinge die vergist man doch nicht.

Sorry aber das musste ich mal loswerden.

So nun zu deiner Aussage, das Monitore sterben beim Anschluß ist nicht richtig. Jeder Monitor mit BAS Anschluß überlebt es. Damalige Fernsehnorm vorausgestzt.
Floppy Controller war etwas empfindlich, es war aber selten der Controller sondern die BASF Laufwerke. Deshalb sollte man den Monitor nicht rechts neben den Computer austellen.
Tantals sind eine gute Sache, aber leider etwas empfindlich. Also im Zweifelsfall immer austauschen.

zum Schluß noch ein Tipp: Wenn ihr von der P2 schreibt dann bitte etwas genauer. z.B. welche Gehäusefarbe, Laufwerk einfach oder Doppelkopf, Speicher Größe 48 oder 64kb (eine ode zwei Speicherkarten), SD oder DD

Olster

Hallo Olster.

Ersteinmal freue ich mich natürlich Dich auf so einfache Art und Weise Verwundert und dabei dann auch noch auf eine gewisse Weise Erleichterung und wie ich meine mitschwingen zu lesen sogar Befriedigung verschafft zu haben. Dafür lasse ich mich dann auch gerne einmal als Vergesslich hinstellen, wenn das dazu unbedingt notwendig ist.

Dennoch muss ich darauf bestehen, dass meine in den 80 Jahren tatsächlich gemachten Erfahrungen mit der P1/P2 wirklich auch erlebt zu haben und heute richtig erinnern zu können. Egal wie sehr Dich das auch verwundert.

Ich arbeitet damals tatsächlich als Service Techniker für die Firma Kiessling Büromaschienen in Hamburg. Die hatten u.a. auch die Alphas bei Behörden und großen Hamburg Banken und Redereisen im Einsatz. Es war dann auch tatsächlich so, dass, wenn man z.B. in der Werkstatt an eine z.B. P2 mit Farbgrafikkarte einen monochrom Monitor anschloss, weil das wie gesagt identische Anschlüsse hatte, dass dieser mit einem kurzem Zisch in den Hardwarehimmel aufstieg. Ich glaube der Zeilentrafo oder so etwas starb da ab. Aber egal, Du hast bestimmt andere Erfahrungen gemacht und willst daran nun heute nichts mehr ändern.

PS, bei welcher Gelegenheit durftest Du denn Deine Weisheiten erfahren, die Dich heute noch befähigen in solche Verwunderung zu fallen wenn was neuen dazu zukommen droht???
--
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014
19.08.2011, 20:06 Uhr
wswbln



...das Problem bei den damals üblichen Festfrequenzmonitoren war, dass die Hochspannungserzeugung direkt von der Horizontalfrequenz gesteuert wurde. Dummerweise stieg die Spannung mit der Frequenz an und eine Schutzschaltung wurde oft (aus Kostengründen?) "vergessen".

Schloss man nun den falschen Monitor an den richtigen Rechner an (oder umgekehrt :-) ) konnte schon mal der Booster-Kondensator, der Gleichrichter oder der Trafo mt Windungsschlüssen draufgehen...
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015
19.08.2011, 21:38 Uhr
timetube

Avatar von timetube


Zitat:
wswbln postete
...das Problem bei den damals üblichen Festfrequenzmonitoren war, dass die Hochspannungserzeugung direkt von der Horizontalfrequenz gesteuert wurde. Dummerweise stieg die Spannung mit der Frequenz an und eine Schutzschaltung wurde oft (aus Kostengründen?) "vergessen".

Schloss man nun den falschen Monitor an den richtigen Rechner an (oder umgekehrt :-) ) konnte schon mal der Booster-Kondensator, der Gleichrichter oder der Trafo mt Windungsschlüssen draufgehen...

Ja wswbln
die Erfahrung machte ich wie beschrieben gelegentlich in der Hektik. Aber Oldster hat es mit seinem Zusatz

Zitat:
... zum Schluß noch ein Tipp: Wenn ihr von der P2 schreibt dann bitte etwas genauer. z.B. welche Gehäusefarbe, Laufwerk einfach oder Doppelkopf, Speicher Größe 48 oder 64kb (eine ode zwei Speicherkarten), SD oder DD ...

angedeutet.
Die Dinger gab es in verschieden Konfigurationen und die diversen Karten steckten auf einer Art S100 Bus Backplane und konnten dort auch nicht beliebig gesteckt werden. Zusammen mit den diversen Jumpern auf den Karten ergaben sich eine menge Möglichkeiten, von denen in der Regel nur genau eine funktionierte.
Dennoch war die Alpha ein echtes Arbeitstier. Wenn die liefen, dann waren sie unverwüstlich. Ich habe welche auf dem Großmarkt gesehen, mit Disketten in den Laufwerken, die aussahen wie die Ringe des Saturn und die Booteten immer noch jeden Morgen einwandfrei davon.

mfg
j.
--
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Dieser Post wurde am 19.08.2011 um 21:42 Uhr von timetube editiert.
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016
22.08.2011, 22:22 Uhr
oldster



Hallo Timetube,
kannst du dich noch erinnern, was das für seltsame Computer bzw. Monitore waren die diese nicht üblichen Frequenzen benutzten ? Die Computer die ich kenne hatten alle den Standart BAS Ausgang, manche hatten sogar noch einen UHF-Ausgang zum Anschluß an ein Fernsehgerät. (SCART gab es ja noch nocht.)

MfG
P.
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017
23.08.2011, 19:31 Uhr
timetube

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Zitat:
oldster postete
Hallo Timetube,
kannst du dich noch erinnern, was das für seltsame Computer bzw. Monitore waren die diese nicht üblichen Frequenzen benutzten ? Die Computer die ich kenne hatten alle den Standart BAS Ausgang, manche hatten sogar noch einen UHF-Ausgang zum Anschluß an ein Fernsehgerät. (SCART gab es ja noch nocht.)

MfG
P.

Hem, ich meine es gab zu den Alphas eigene, passende Monitore. Die hatten immer so eine Plexiglasfront, die Abnehmbar war und die Schärfe der ansonsten grauen Phosphoreröhren verbesserten. Ich nehme an, dass die auf die zugehörigen Videokarten abgestimmt waren was die Frequenzen anbelangte. Es gab wie gesagt zwei Sorten mit jeweils der passenden Karte in der Alpha, aber beide mit dem selben Anschluss. Passte der Monitor nicht zur Karte, ging in der Tat die Ablenkeinheit sofort kaputt. Wir haben die dann nicht mehr selber instand gesetzt sondern eingeschickt. Die Alphas waren damals schon Auslaufmodelle und wurden nur noch gewartet und gelegentlich repariert. In der Regel wurden aber neue Syteme (XT & AT) verkauft, wenn die den Geist aufgaben und wir keinen Ersatzteile mehr herumliegen hatten.

mfg
j
--
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018
03.10.2015, 09:49 Uhr
helwie44



Hallo,

Zum Thema Alphatronic P2, oder ähnliche Geräte wie KISS, und auch DS2069 von Dr.-Ing. R. HELL, Kiel- sind sehr viele Basisinformationen auf diese Website abrufbar.

http://www.waltroper-aufbruch.de/AlphatronicP2.php

Wer z.B. keine cp/m Diskette nicht mehr hat, oder andere Software fehlt, kann sich dort sehr leicht alles von der Website holen.
Auch ein COLD-FORMATTER ohne vorhandene Software auf einer Alphatronic P2 ist einfach möglich.
Im nächsten Schritt erzeugt man sich eine bootbare cp/m Diskette für eine Alphatronic P2 und als Zugabe in einem Block einige nützliche 8080/8085 Programme.

Ein ideales Programm nach dem YMODEM Protocol - FILETRANSFER zwischen P2 und einem PC (Windows z.B. TeraTerm oder ShamCom) über ein V24 cross cable. Und mehr..

Voraussetzung ist aber, eine funktionierende Alphatronic P2 und einige freie schreibbebare DISKETTEN -DD ODER BESSER.

Wer suchet der finde und weiter sagen.

Grusse Helmut Wiertalla
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019
05.10.2015, 15:48 Uhr
FrankW




Zitat:
helwie44 postete
Zum Thema Alphatronic P2, oder ähnliche Geräte wie KISS, und auch DS2069 von Dr.-Ing. R. HELL, Kiel- sind sehr viele Basisinformationen auf diese Website abrufbar.

TOLL - Vielen Dank !!

Gruss
Frank
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020
05.10.2015, 16:20 Uhr
timetube

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Zitat:
FrankW postete

Zitat:
helwie44 postete
Zum Thema Alphatronic P2, oder ähnliche Geräte wie KISS, und auch DS2069 von Dr.-Ing. R. HELL, Kiel- sind sehr viele Basisinformationen auf diese Website abrufbar.

TOLL - Vielen Dank !!

Gruss
Frank

Wirklich eine Tolle Seite. Super, Danke.
--
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021
30.11.2015, 11:42 Uhr
helwie44



Hallo,

Das Warten auf ein 4300h TPA cp/m hat ein ENDE:

mein FILE cpm2p7t.bin ist für einen Speicherausbau von 64 kB einer Alphatronic P2 oder ähnliches Modell (bootbar TPA 100h). Als Zugabe befindet sich ein wym2p.com nach dem YMODEM protocol zum Filetransfer in beide Richtungen.

http://www.waltroper-aufbruch.de/pdf/cpm2p7t.bin

Jetzt habe ich ein FILE cpm43t7.bin verfügbar (auf meiner kleinen website) , es ist ein cp/m (bootbar TPA 4300h !!! ) für einem Speicherausbau von 48 kB. Und das Programm wym43.com nach dem YMODEM protocol. Dort befinden sich ein zip-file mit standard bekannte und nützliche cp/m Programme, natürlich unter 4300h ablaufbar.

http://www.waltroper-aufbruch.de/pdf/cpm43t7.bin

Wie man sich nur mit einigen MOS- Eingaben jeweils diese Files auf eine Alphatronic P2 holen kann, und selbst ein cp/m erstellen kann.

http://www.waltroper-aufbruch.de/pdf/Urleben_P2.pdf


Wer suchet der finde und weiter sagen.

Grusse Helmut Wiertalla
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