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CP/M-Forum » CP/M 3.0 » Prof-180X Systemdiskette » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
06.10.2013, 18:39 Uhr
Siggi



Hallo zusammen,

ich bin neu hier und möchte mich mit einem Problem an die Gemeinde wenden. Ich habe mir einen PROF-181X nach den im Netz auffindbaren Unterlagen entworfen ... und er funktioniert. Ein Kontakt mit dem Entwickler Fa. Conitec hat sogar dazu geführt, dass ich ein funktionsfähiges Board (das letzte) zugeschickt bekommen habe. Dafür meinen besten Dank. Leider habe ich bis jetzt nur geschafft ein 5,25" Floppylaufwerk zum Laufen zu bekommen. Was mir jetzt noch zu meinem Glück fehlt, wäre ein Image einer Boot-Diskette, damit ich auch CP/M zum Laufen bekommen kann. Kann mir vielleicht jemand der hier Anwesenden weiterhelfen. Ich bin schon ziemlich entmutigt, da mir nicht klar ist, wie ich selbst eine solche Boot-Diskette mit den richtigen Bootsektoren und Programmen erstellen kann. Liebe Grüße an die CP/M - Z80 Gemeinde

Dieser Post wurde am 06.10.2013 um 18:50 Uhr von Siggi editiert.
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001
06.10.2013, 23:02 Uhr
Alfred

Avatar von Alfred

Hallo Siggi,

schau mal hier: http://www.prof80.de/downloads.html

Viel Erfolg
Alfred
--
Das Leben ist verdammt kurz (meine Meinung)!
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002
07.10.2013, 03:59 Uhr
TFM

Avatar von TFM


Zitat:
Siggi postete
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und möchte mich mit einem Problem an die Gemeinde wenden. Ich habe mir einen PROF-181X nach den im Netz auffindbaren Unterlagen entworfen ...

Hi, was ist denn der Unterschied zwischen dem Prof-180X und Deinem 181X Modell?
--
TFM of FutureSoft
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003
07.10.2013, 08:48 Uhr
Siggi




Zitat:
TFM postete

Zitat:
Siggi postete
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und möchte mich mit einem Problem an die Gemeinde wenden. Ich habe mir einen PROF-181X nach den im Netz auffindbaren Unterlagen entworfen ...

Hi, was ist denn der Unterschied zwischen dem Prof-180X und Deinem 181X Modell?

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004
07.10.2013, 09:09 Uhr
Siggi



Hallo Alfred, hallo TFM,

zunächst vielen Dank für eure Antworten. Ist schon toll, wenn man seine Probleme teilen kann.
Den Link zum Prof80 habe ich damals gefunden, als ich mich entschied mal wieder etwas zu "basteln". Hier habe ich auch die Schaltpläne her, nach denen ich das Leiterplattenlayout entwickelt habe. Der Unterschied zwischen Prof-180 und 181 ist eine leichte Weiterentwicklung der Hardware. Auf dem Prof181 wird ein modernerer Floppycontroller (FDC9268), ein moderer Uhrenbaustein (8583), 1 Mbyte RAM und vier PLD's verwendet. Die Schaltpläne im Dateibereich der Prof-80 Seite sind zwar mit Prof-180 bezeichnet, aber es sind die Schaltungen für Prof-181 hinterlegt. Das ist übrigens die letzte Platine, die die Frima Conitec herasugebracht hat. Danach kam dann schon so langsam der IBM-PC und der Absatz hat wohl nicht mehr genügend eingebracht.
Im Dateibereich der Seite finde ich zwar Dateien wie CMP.SYS und weitere. Ich weiß aber nicht, wie ich daraus eine Bottdiskette machen könnte. Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, diese selbst herzustellen. Dazu fehlt mir im Augenblick aber noch das Hintergrundwissen.

Liebe Grüße Siggi
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005
07.10.2013, 20:35 Uhr
Alfred

Avatar von Alfred

Hallo Siggi,

Glückwunsch, dein Nachbau des Prof-180 ist ein saubere Leistung.
Dann schaffst du mit Geduld und Spucke auch die den Rest ;-)!
Schau dir mal die Sourcen vom Prof80 CP/M3 an, ist bestimmt hilfreich.

CPM3.SYS wird vom CPMLDR und dieser vom BOOTLDR (Track-0) geladen.
Die Reihenfolge kann z.B. so sein:
- Der Bootbefehl im Monitor lädt den BOOTLDR von Disk, Track-0, Sektor-1
- Der BOOTLDR lädt den CPMLDR von Track-0, Sektor-2 bis Sektor-x nach 0100H (~7KB)
- Der CPMLDR sucht nach der CPM3.SYS lädt diese und startet damit CP/M3

Es geht auch über den Umweg mit CP/M 2.2 und LADER3, also zuerst CP/M 2.2 booten
und dann mit LADER3 die CPM3.SYS laden und ausführen.

Falls niemand eine passende Bootdiskette bzw. die Sourcen für dich hat, würde ich mit einem
einfachen CP/M 2.2 System beginnen, also BOOT und BIOS für dein Board schreiben/anpassen.
Das habe ich damals beim CT180 auch so gemacht ;-)!

PS: Einen fertigen CCP (ZCPR3) und BDOS (P2DOS) für ein 60K CP/M 2.2 kann ich dir gerne mailen.

VG
Alfred
--
Das Leben ist verdammt kurz (meine Meinung)!

Dieser Post wurde am 07.10.2013 um 21:04 Uhr von Alfred editiert.
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006
07.10.2013, 21:07 Uhr
Siggi



Hallo Alfred,

Vielen Dank für Deine aufmunternden Worte. Die Tips mit den Adressen finde ich schon klasse. Jetzt ist mir schon mal klar, wie die Bootfolge abläuft. Die Dateien finde ich im Internet als Download. Ich mache mir dann mal Gedanken, wie ich die auf eine Diskette kriegen kann. Wird sicher nicht einfach, wenn man nur DOS zur Verfügung hat und keinen CP/M Rechner, über den man Disketten austauschen könnte. Daher auch die Nachfrage nach einem Image einer Disk. Ich werde aber mal auf Suche gehen. Wäre ja schade, wenn ich jetzt aufgeben müsste. Wenn ich zumindest die Systemspuren auf eine Diskette kriege, kann ich ja eventuell die weiteren Daten draufkopieren. Also zunächst erst mal vielen Dank für die Hinweise.

Liebe Grüße
Siggi

P.s. Auf Deiner Homepage findet sich ja auch noch etwas.
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007
08.10.2013, 14:14 Uhr
Alfred

Avatar von Alfred

Hallo Siggi,

dein Prof-180 kann auch direkt von Eprom booten.
Brenne die Datei EPMON.HXC in ein passendes Eprom und berichte.
Das File ist in den Archiven coni4, 5 und 6.zip.

Viel Erfolg
Alfred
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Dieser Post wurde am 08.10.2013 um 14:22 Uhr von Alfred editiert.
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008
08.10.2013, 14:48 Uhr
Siggi



Hallo Alfred,

das ist korrekt. Habe ich auch gemacht. Im Laufwerk E, das dann zur Verfügung steht, befinden sich aber kaum Programme, die bei Diskettenbetrieb wenig hilfreich sind. Als einziges sinnvolles Programm finde ich dann PSYSGEN.COM. Wenn ich das Programm starte und zuvor eine Diskette formatiert hatte, meldet das Programm, dass keine PROF-180 Bootdiskette im Laufwerk liegt. Schreibt dann aber zwei Tracks auf die Disk. Mit DIR A: erhalte ich dann die Meldung: no file. Booten kann ich von der Diskette auch nicht. Ich habe im BIOS mit Haltepunkten festgestellt, dass zunächst der erste Sektor auf Track 0 gelesen wird. Dann wird bei Offset 8 (glaub ich) nach dem Text "PROF-180X" gesucht, der natürlich nicht gefunden wird. Wäre ja auch zu einfach. Danach meldet das System "no PROF-180X Bootdisk" und kehrt zum Monitor zurück. Auf diese Art kann ich natürlich keinerlei Programme auf die Diskette bringen. Wenn ich für 22DISK eine Definition für das Diskettenformat hätte (ich habe im Monitorprogramm die 5,25" Diskette mit 15 Sektoren á 512 Byte und 80 Tracks formatiert, das klappt einwandfrei), könnte die Diskette vielleicht am DOS-Rechner mit Programmen bespielen. Aber die Defintionsdatei bei 22DISK ist leider auch nicht selbsterklärend. Vielleicht gehe ich aber auch einfach zu kompliziert an die Sache ran. Man verliert auf Dauer eben den Überblick bei so vielen Hilfsprogrammen und Informationen zu CP/M und Diskttenformaten und, und, und .....

Dieser Post wurde am 08.10.2013 um 14:50 Uhr von Siggi editiert.
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009
08.10.2013, 18:45 Uhr
Siggi



ich habe mir schon wochenlang die Mühe gemacht und das Monitorprogramm reassembliert und mit Kommentaren versehen. Ich kann also genau nachvollziehen, was der Boot-Befehl macht. Der Track wird auf 0 gesetzt, der Kopf wird auf 0 gesetzt, der Sektor wird auf 1 gesetzt, die Anzahl Sektoren wird auf 1 gesetzt und dann wird das Ganze nach FA00H geladen. Bei Erfolg wird dann der Speicherbereich 80H Bytes von FA00H nach FD80H kopiert. Jetzt wird geprüft, ob ab Speicherstelle FA06H der Text "PROF-180X" steht. Stimmt das überein, erfolgt ein Sprung nach FD80H und hier sollte es wohl weitergehen, wenn der Bootcode auf der Diskette funktioniert.
Dieser Post wurde am 08.10.2013 um 18:49 Uhr von Siggi editiert.
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010
08.10.2013, 19:16 Uhr
Alfred

Avatar von Alfred

Hallo Siggi,

ist alles nicht so einfach, aber es ist zu schaffen.

Die interessanten Sourcen für CP/M3 und BIOS sind im Archiv coni5.zip.
Der Bootloader ist pb.asm. pl.asm ist das BIOS für den CPMLDR.
psysgen kopiert das System von/auf die Systemspuren.

Interessant ist auch pd.asm, hier stehen alle unterstützen Diskettenformate drin.
Da ist bestimmt eines dabei, das auch von 22disk unterstützt wird.

Es wäre gut, wenn du noch ein 3-1/2 Laufwerk adaptierst ...

VG
Alfred
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011
08.10.2013, 19:41 Uhr
Siggi



Hallo Alfred,

einfach super, was Du in der kurzen Zeit alles findest. Sieht ja echt klasse aus. Endlich habe ich den Quelltext der Bootroutine. Na dann hab ich ja erst mal zu tun. Vielen Dank für die vielen Hinweise. Werde mich wohl morgen mal damit beschäftigen.

LG aus der ältesten Stadt Deutschlands (Trier) an Heimsheim. Habe mal vor ewiger Zeit (1979-1986) bei SEL in Stuttgart gearbeitet.

Siggi
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012
09.10.2013, 20:54 Uhr
Alfred

Avatar von Alfred

Hallo Siggi,

das bei der SEL waren noch Zeiten, da ist jetzt leider nicht mehr viel vorhanden.
Durch Trier bin ich vor einiger Zeit mit dem Moped durchgefahren (Rhein/Mosel/Saar-Tour).

VG
Alfred
--
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013
13.11.2013, 10:36 Uhr
Siggi



Hallo zusammen, hallo Alfred,

es ist doch wunderbar, was man im Internet finden kann, wenn man geschickt sucht:

http://z80cpu.eu/mirrors/oldcomputers.dyndns.org/rechner/conitec/images/info.html

Hier findet sich doch tatsächlich eine entsprechende Boot-Diskette. Da mittlerweile auch mein 3,5" Floppylaufwerk funktioniert, kann ich jetzt weiter am Aufbau des Systems arbeiten. Werde mich wohl jetzt einmal um ein Compact flash Laufwerk bemühen, damit ich ich nicht dauernd Disketten wechseln muß. Vielen Dank nochmal speziell an Alfred für die wertvollen Tips.

Grüße Siggi
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014
13.11.2013, 18:38 Uhr
Alfred

Avatar von Alfred

Hallo Siggi,

immer wieder gerne :-)!

PS: Das WEB ist schon eine gute Sache, früher war es viel schwieriger an Infos zu kommen.

Grüsse
Alfred
--
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