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CP/M-Forum » CP/M-Software » WordStar und Rechtschreibung » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
23.04.2014, 16:30 Uhr
Benno



Hallo,

ich bin neu im Forum und hoffe eine passende Stelle für mein Problem gefunden zu haben.
Ich habe ein kleines Hardwareprojekt nachgebaut, so dass ich letzlich CP/M emulieren kann, Die Verbindung läuft zwischen Windows und der Hardware über ein Terminalprogramm, wobei ein VT100 emuliert wird. Der TPA umfasst etwa 58 KByte. Die Hardware wird einfach an eine USB-Buchse angeschlossen.

Nun läuft mittlerweile WordStar 3.3 korrekt. Die Menüs werden als Tabelle richtig angezeigt. Ich möchte gern erleben, wie zu Hochzeiten von CP/M Texte auf Rechtschreibfehler geprüft wurden.
Wenn ich SpellStar starte, nachdem ich den Namen der zu untersuchenden Datei eingegeben habe, kommt die Bildschirmformatierung durcheinander. Es erscheinen Pseudografikzeichen. Diese bleiben auch erhalten, wenn man zu WordStar zurückkehrt. M. E. liegt es nicht unbedingt am Terminalprogramm, weil bei zwei unterschiedlichen Programmen, der gleiche Effekt auftritt. Irgendwie scheinen die andere Hälfte der Pseudografikzeichen im Zeichensatz aktiviert zu werden.
Wer kann mir bei der Lösung des Problems helfen?
Oder ist es besser Wordplus als Spellchecker zu verwenden? Wenn ja, wo gibt es Wordplus?
Oder gibt es eine andere funktionierende Kombination aus WordStar (3.3, 4.0?) und Spellchecker?

Über hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank schon im Voraus.

MfG
Benno
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001
23.04.2014, 19:31 Uhr
Hein_Ko

Avatar von Hein_Ko

Hallo Benno

Ich kann mich irren, aber möglicherweise ist Bit7 bei der seriellen Übertragung dann gesetzt (falsch maskiert? oder über Steuerzeichen mit-getoggelt?), oder, falls Du die Übertragung ohne RTS/CTS durchführts, eventuell ein Timing-Problem mit dem Zeichenbuffer. Es kann natürlich auch am Programm selbst liegen. Teste es doch mal in einer anderen CP/M-Umgebung...

Grüße
Heinrich
--
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002
24.04.2014, 15:27 Uhr
Benno



Hallo Heinrich,

danke für die schnelle Antwort.
Ich habe einiges auszuprobieren. Leider habe ich keine zweite CP/M-Umgebung mehr.
Zum Bit7: Gibt es da einen passenden Zeichensatz? Ich habe mehrere ausprobiert, aber immer das gleiche Ergebnis. Das erschien mir eigentlich logisch. Das Problem mit den Prseudografikzeichen tritt nur bei SpellStar auf.

MfG
Benno
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003
29.05.2014, 17:29 Uhr
Hein_Ko

Avatar von Hein_Ko

Hallo Benno

Ich habe mal geGoogelt. Vielleicht hilft das hier:
http://www.hotkey.net.au/~hambar/habit/habutil.htm#juwsconv

Grüße, Heinrich
--
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004
31.05.2014, 15:30 Uhr
Benno



Hallo Heinrich,

mein Problem sind nicht die WordStar-Textdateien.

Es geht darum, dass die Zeichen unter CP/M und damit auch von WordStar-Menüs falsch dargestellt werden: Statt der Buchstaben nur Pseudografikzeichen. Wenn ich mich recht erinnere, sind die ersten 127 Zeichen ASCII-Zeichen und die anderen die Pseudografikzeichen.

Das tritt auf, wenn ich erstmals SpellStar gestartet habe. Ohne SpellStar keine Probleme.

Mit freundlichen Grüßen
Benno
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005
01.06.2014, 11:59 Uhr
proof80



Hallo Benno,

vielleicht spuckt SpellStar eine ESC-Sequenza aus, die Dein Terminal verstellt.

Gruß, Wolfram
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006
02.06.2014, 10:02 Uhr
Benno



Hallo proof80,

wie kann ich solche ESC-Sequenzen detektieren?
Oder gibt es Terminalprogramme, bei denen man diese "abschalten" kann?

Mit freundlichen Grüßen
Benno
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007
02.06.2014, 22:03 Uhr
m.haardt



Hilft Dir das hier?

http://www.in-ulm.de/~mascheck/various/alternate_charset/

Michael
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008
03.06.2014, 22:53 Uhr
Hein_Ko

Avatar von Hein_Ko

Hallo Benno

O.k. da lag ich wohl falsch.

Um die serielle COM "mitzulesen" reichen i.d.R. schon ein paar BAT41 Dioden und 2k2 Widerstände. Dazu werden TxD und RxD auf einen Pin verkoppelt und auf einen Zweitrechner (z.B. COM-Port am Notebook) mit Terminal-Emulation (z.B. ZOC) verschaltet. So lassen sich die Daten in beide Richtungen auf der Schnittstelle mitlesen.

Grüße, Heinrich
--
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009
04.06.2014, 07:22 Uhr
Benno



Hallo,

danke für die Tipps.
Ich werde sie gründlich studieren und ausprobieren. Das wird einige Zeit dauern. Ich werde mich wieder melden.

Mit freundlichen Grüßen
Benno
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010
04.06.2014, 19:27 Uhr
paulotto



Hallo Heinrich,

so einfach ist das nicht: das funktioniert nur bei einer Halbduplexübertragung. Du müßtest TXD und RXD über je eine eigene RS232 mitlesen (alte Rechner hatten 2 dieser Schnitstellen) Und Du müßtest ein Terminalprogramm benutzen, das 2 Instanzen zuläßt.

Gruß,

Klaus
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011
05.06.2014, 22:17 Uhr
Hein_Ko

Avatar von Hein_Ko

Hallo Klaus

Klar! Um aber einen günstigen "Schnelltest" ohne großes Bimbamborium zu machen, reicht diese Lösung. Damit kann man jedenfalls auf beiden Leitung kurz "reinhorchen". Wer Vollduplex fährt, kann ja einen Umschalter einbauen, doch dann kann man nicht sehen, was die jeweils andere Schnittstelle antwortet. Da hast Du sicher recht.

Richtig schön wäre es, wenn man zwei unabhängige Schnittstellen mit eigenem Buffer synchron betreibt und den Buffer (am besten mit Zeitstempel) über einen dritten Port ausließt... das richtige Projekt für einen Propeller-Chip...

Gruß, Heinrich
--
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Dieser Post wurde am 05.06.2014 um 22:18 Uhr von Hein_Ko editiert.
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